Installation Virtio

Da ich bisher immer mit „normalen“ Servern gearbeitet habe, wusste ich bis jetzt nicht was Virtio genau bewirkt und welche Vorteile es hat. Auf der Suche nach Erklärungen bin ich bei dieser sehr ausführlichen Beschreibung gelandet.

Kurz zusammengefasst sind die Vorteile in einer Cloud Virtio zu benutzen enorm! Eine Cloud ist ja eine komplett virtualisierte Umgebung. Mit Virtio erreicht man eine massiv bessere Performance. Ich habe dazu ein paar Benchmarkstests gemacht.

Also, die Installation von Virtio lohnt sich 100%ig und ist auch schnell gemacht:

Installation

cd /usr/ports/emulators/virtio-kmod 
make install clean
nun die /boot/loader.conf anpassen:
vi /boot/loader.conf
Folgendes hinzufügen:
virtio_load="YES"
virtio_pci_load="YES"
virtio_blk_load="YES"
if_vtnet_load="YES"
virtio_balloon_load="YES"
jetzt einfach noch fstab und rc.conf anpassen. Die Installation gibt bereits vor, welche Behle Du ausführen musst
To use these modules, add loading lines in /boot/loader.conf:

virtio_load="YES"
virtio_pci_load="YES"
virtio_blk_load="YES"
if_vtnet_load="YES"
virtio_balloon_load="YES"

and edit fstab and interface config in rc.conf:

# sed -i.bak -Ee 's|/dev/ada?|/dev/vtbd|' /etc/fstab
# sed -i.bak -e 's|em0|vtnet0|' /etc/rc.conf

and enable virtio devices in host's domain.xml:

-      <target dev='hda' bus='ide'/>
+      <target dev='vda' bus='virtio'/>
...
-      <model type='e1000'/>
-      <address type='pci' domain='0x0000' bus='0x00' slot='0x03' function='0x0'/>
+      <model type='virtio'/>
+      <address type='pci' domain='0x0000' bus='0x00' slot='0x05' function='0x0'/>
===>   Registering installation for virtio-kmod-0.228301
===>  Cleaning for virtio-kmod-0.228301
 

Also zuerst /etc/fstab bearbeiten. Einfach folgenden Befehl in der Shell ausführen:

sed -i.bak -Ee 's|/dev/ada?|/dev/vtbd|' /etc/fstab

Beachte, dass du ev. ada ersetzen musst mit Deinen Einstellungen.

Der Befehl ändert /etc/fstab wie folgt:

Bisher:

# Device        Mountpoint      FStype  Options Dump    Pass#
/dev/ada0p2     /               ufs     rw      1       1
/dev/ada0p3     /tmp            ufs     rw      2       2
/dev/ada0p4     /var            ufs     rw      2       2
/dev/ada0p5     none            swap    sw      0       0
/dev/ada1p1     /usr            ufs     rw      2       2
#
/dev/ada2s1d    /database       ufs     rw      2       2

Neu:

# Device        Mountpoint      FStype  Options Dump    Pass#
/dev/vtbd0p2    /               ufs     rw      1       1
/dev/vtbd0p3    /tmp            ufs     rw      2       2
/dev/vtbd0p4    /var            ufs     rw      2       2
/dev/vtbd0p5    none            swap    sw      0       0
/dev/vtbd1p1    /usr            ufs     rw      2       2
#
/dev/vtbd2s1d   /database       ufs     rw      2       2

So, jetzt noch die Anpassungen im /etc/rc.conf

sed -i.bak -e 's|em0|vtnet0|' /etc/rc.conf

Auch hier darauf achten, dass Du das korrekte Interface eingibst (In meinem Fall em0)

Bisher:

ifconfig_em0="DHCP"
ifconfig_em0_ipv6="inet6 accept_rtadv"

Neu:

ifconfig_vtnet0="DHCP"
ifconfig_vtnet0_ipv6="inet6 accept_rtadv"
 Jetzt Server Runterfahren und die Festplatten von IDE auf Block ändern.
 
# sync;sync;poweroff
 
Und jetzt die HDDs von IDE nach Block wechseln.
 
 
Und dann noch die Netzwerkkarte wechseln:
Server neu starten und fertig 🙂

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